In a conversation with the Swiss water treatment specialist Langwater, Barbara Urra—beauty mentor and expert in holistic beauty—explained exactly why drinking water is about so much more than just quenching your thirst, and how proper hydration throughout the day is precisely what helps us finally get a good night's rest.
Es ist drückend heiß, das Laken klebt, und um drei Uhr nachts starren Sie an die Decke, obwohl Sie todmüde sind. Im Sommer holt uns die Schlafkrise fast alle ein. Rund ein Viertel aller Deutschen kämpft in der heißen Jahreszeit mit Schlaf- und Kreislaufproblemen, bei den über 60-Jährigen sogar jede bzw. jeder Dritte. Und bevor Sie jetzt denken, es liegt nur an der Außentemperatur – stimmt nicht ganz. Die eigentliche Ursache sitzt oft ganz woanders: im Wasserglas. Beziehungsweise in dem, was zu selten daraus getrunken wird.
Barbara Urra, Beauty-Mentorin und Expertin für ganzheitliche Schönheit, hat im Gespräch mit dem Schweizer Wasseraufbereiter Langwater genau erklärt, warum Trinken so viel mehr ist als nur "gegen den Durst" – und wie ausgerechnet die richtige Hydration über den Tag hinweg dafür sorgt, dass wir nachts endlich zur Ruhe kommen.
Der unterschätzte Zusammenhang zwischen Wasser und Schlafqualität
Klingt erstmal simpel, ist aber ziemlich einleuchtend: Ist der Körper gut mit Flüssigkeit versorgt, laufen viele Stoffwechselprozesse runder. Die Temperaturregulation funktioniert besser, Rachen und Atemwege bleiben feucht, und das Risiko für nächtliche Kopfschmerzen oder Wadenkrämpfe sinkt. Selbst eine leichte Dehydrierung – also längst bevor man "durstig" im klassischen Sinn ist – kann laut Urra dazu führen, dass wir uns morgens wie gerädert fühlen: trockener Mund, innere Unruhe, häufiges Aufwachen. Ein Teufelskreis aus Tagesmüdigkeit und miesem Schlaf, den viele von uns gar nicht mit dem Trinkverhalten in Verbindung bringen. Genau da lässt sich aber zum Glück ziemlich einfach ansetzen.
Der größte Fehler beim Trinken im Sommer
Bevor wir zum Plan kommen, kurz das, was Sie unbedingt lassen sollten: kurz vorm Zubettgehen literweise Wasser in sich hineinschütten. Bewirkt nämlich genau das Gegenteil des gewünschten Effektes. Sie wachen nachts nur öfter auf, um zur Toilette zu gehen. Der Trick liegt laut Barbara Urra nicht in der Menge kurz vor dem Schlafen, sondern in der Regelmäßigkeit über den ganzen Tag verteilt. Und: Nicht erst trinken, wenn der Durst da ist. Der ist nämlich schon ein Alarmsignal. Der Körper hat dann längst begonnen, gegenzusteuern.
Ein einfacher Check zwischendurch: Ist Ihr Urin hellgelb, sind Sie meist gut versorgt. Wird er dunkler, ist das ein Hinweis, nachzulegen.
So könnte Ihr Hydrations-Tag an einem Hitzetag aussehen
Expertin Barbara Urra hat ihren persönlichen Rhythmus verraten – nicht als starre Regel, sondern als Orientierung, die Sie sich gern nach Ihrem eigenen Tag zurechtlegen können:
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Morgens (7 bis 8 Uhr): 300 bis 500 ml warmes bis heißes Wasser, in Ruhe getrunken
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Vormittags (10 bis 11 Uhr): 300 bis 500 ml Wasser oder Kräutertee
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Vor dem Mittagessen: ein Glas Wasser (ca. 250 ml)
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Nachmittags (16 bis17 Uhr): 250 ml Wasser
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Rund um Bewegung oder Spaziergänge: 300 bis 500 ml, gern mit einer Prise Meerwasser und etwas Zitronensaft
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Vor dem Abendessen: 200 bis 250 ml Wasser
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Nach dem Abendessen: eine entspannende Kräuterinfusion
In Summe kommen so an einem heißen Tag rund zwei Liter zusammen. Obst und Gemüse liefern den Rest an Flüssigkeit gleich mit.
Profi-Tipp: Warmes Wasser am Morgen – warum das hilft
Urra schwört morgens zudem auf warmes statt kaltes Wasser. Der Gedanke dahinter kommt aus Japan und der ayurvedischen Tradition: Bei "Sayu" wird Wasser abgekocht und dann lauwarm getrunken, um die innere und äußere Temperatur in Einklang zu bringen. Ein kleines tägliches Ritual, das dort seit Generationen praktiziert wird.
Und noch ein Geheimtipp, der auf den ersten Blick widersinnig klingt: Mitten am Tag, wenn es draußen am heißesten ist, für nur fünf Minuten die Fenster weit aufreißen – "Stoßlüften trotz Hitze" nennt es das Umweltbundesamt sogar offiziell. Die trockenere Außenluft ersetzt so die stickige, feuchte Innenluft, und trockene Luft fühlt sich kühler an und lässt uns effektiver schwitzen.
Elektrolyte: die stille Unterstützung im Hintergrund
Mit dem Schweiß verlieren wir nicht nur Wasser, sondern auch Mineralstoffe: Magnesium unterstützt die Entspannung von Muskeln und Nerven, Kalium und Natrium regulieren den Flüssigkeitshaushalt, Kalzium spielt eine Rolle im Schlaf-Wach-Rhythmus. Urras Fazit: Es geht nicht nur um die Trinkmenge, sondern auch um die Qualität des Wassers.
Barbara Urras drei Top-Tipps für heiße Nächte
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Direkt nach dem Aufstehen, noch vor dem Frühstück: lauwarmes Wasser mit Zitrone und einem Spritzer Meerwasser
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Kaffee und Alkohol reduzieren – beides entzieht dem Körper zusätzlich Flüssigkeit
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Feste Trink-Zeiten als Gewohnheit etablieren – wer pures Wasser eintönig findet, greift zu warmem Wasser oder Kräutertee
Vielleicht probieren Sie den Plan ja einfach mal ein paar Tage aus. Ihrem Schlaf (und Ihrer Laune am nächsten Morgen) zuliebe ...